OPV | Fassade

Verwendung opaker Photovoltaik zur energetischen Aktivierung von hinterlüfteten Fassaden

Die energetische Aktivierung von Gebäuden gewinnt mit dem Verbrauch fossiler Brennstoffe und der damit einhergehenden Verteuerung der Energie dramatisch an Bedeutung. Photovoltaik wird heute vorrangig auf Freiflächen und auf Dächer eingesetzt.

Gebäudeintegrierte PV (GIPV) wird wenig, wenn aber als Überkopfverglasungen, teilweise auch in den Fensterflächen eingesetzt. Die größte Fläche des Gebäudes ist die Fassade, diese wird aber bisher als Träger von GIPV vernachlässigt.

Module der ersten Generation (Kristalline Module) haben einen hohen Wirkungsgrad (15-22 %), sind aber auf eine optimale Ausrichtung zum Sonnenlicht angewiesen, ihre Farbe beschränkt sich auf schwarz. Module der 2. Generation (Dünnschicht-Module) haben einen geringeren Wirkungsgrad (7-12 %), verbrauchen weniger Material und Energie und können besser Streulicht absorbieren.

Module der 3. Generation werden als organische Photovoltaik bezeichnet, bestehen aus einer 200 nanometer dünnen Schicht aus einem Polymer, die in eine Folienpackung eingeschweisst wurde. Ihr Wirkungsgrad beträgt 3-10%, diese Systeme können aber den ganzen Tag Streulicht verarbeiten, so das der Ertrag / Tag höher ist, als bei den anderen Systemen.

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